Buch kommt in Kürze und heute vor 20 Jahren

Heute vor 20 Jahren starb Lore Friedrich-Gronau in der Abtei Münsterschwarzach nach einem von der Kunst erfüllten Leben – einem Leben, in dem sie gefeiert wurde und gemieden, das ihr Ruhm und Zweifel brachte. Heute gedenken wir ihrer Kunst und dem Menschen dahinter, der den Sammler:innen von Porzellanfiguren oder Majolika-Plastiken, von Kinder- und Märchenbüchern und dem Publikum der sakralen Kunst bis heute Freude beschert und für Staunen sorgt. Lore Friedrich-Gronau war ein Ausnahmetalent, das sich von Kindesbeinen an der Kunst widmete. Beginnend mit Scherenschnitten und Illustrationen, verewigte sie als junge Künstlerin berühmte Tänzerinnen und Schauspielerinnen der 30-iger Jahre in Bronze und Porzellan und setzte u.a. Lilian Harvey, Hedi und Margot Höpfner, Ursula Deinert oder Marianne Simson ein ewiges Denkmal, das sich die Bewunderer in die Vitrine stellen konnten. Es folgten zahlreiche weitere Kleinplastiken aus Porzellan und Majolika bis sie schließlich die sakrale Kunst als Lebensaufgabe verinnerlichte und in der Abtei Münsterschwarzach zu arbeiten begann.

In Kürze erscheint die Biografie über Lore Friedrich-Gronau mit Werksverzeichnis und mehr als 100 Abbildungen. Die Vorwörter stammen von Kuratorin Petra Werner und Kunsthistoriker Arthur Mehlstäubler.

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